Wohnbau

Zürich: Siedlungen Bullingerhof und Birkenhof sollen saniert werden

Der Wohnblock Bullingerhof nahe dem Bullingerplatz.

Der Wohnblock Bullingerhof nahe dem Bullingerplatz.

Die städtischen Wohnsiedlungen Bullingerhof in Zürich-Aussersihl und Birkenhof in Zürich-Unterstrass sollen saniert werden. Der Stadtrat hat entsprechende Projektierungskredite bewilligt, wie er am Freitag mitteilte.

Der 1930/31 erbaute Bullingerhof mit seinen 223 Wohnungen ist die grösste Blockrand-Überbauung der Stadt Zürich. Letztmals wurde er 1975 instand gesetzt. Nun müssen unter anderem Küchen, Bäder, Fenster, das Leitungsnetz und die elektrischen Installationen ersetzt und erneuert werden.

Für die Projektierung hat der Stadtrat nun den von der Liegenschaftenverwaltung bereits für Vorarbeiten bewilligten Kredit von 140'000 Franken um 3,56 Millionen Franken erhöht. Die gebundenen Ausgaben für die Gesamtinstandsetzung werden auf 58,5 Millionen Franken geschätzt.

Erneuert wird die Siedlung in unbewohntem Zustand, jedoch bei ungekündigten Mietverhältnissen. Die Bauarbeiten dürften im Oktober 2018 beginnen und rund zweieinhalb Jahre dauern.

Nach der Renovation dürfte der Netto-Mietzins für eine 3-Zimmer-Wohnung mit einer Fläche zwischen 59 und 62 Quadratmeter von 560 auf knapp 900 Franken ansteigen. Ob diese "immer noch sehr günstigen Mieten" durch Subventionen verbilligt werden, soll im Rahmen der Projektierung geprüft werden, wie es weiter heisst.

Der Birkenhof gehört zu den ältesten städtischen Wohnsiedlungen. 1926 zogen die ersten Mieterinnen und Mieter ein. Die im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung aufgeführte Siedlung mit ihren 101 Wohnungen wurde letztmals 1973/74 erneuert.

Bis 2020 soll sie etappenweise instand gesetzt werden. Der Stadtrat hat 2,39 Millionen Franken für die Projektierung bewilligt, die Renovation dürfte auf knapp 30 Millionen Franken zu stehen kommen. Auch hier sind die Wohnungen nach der Renovation teurer, aber "immer noch günstig", wie es in der Mitteilung heisst.

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