Zürich
Dutzende Reifen von Geländewagen im Quartier Fluntern plattgemacht

Die Klima-Lüftler haben wieder zugeschlagen: Im Zürcher Kreis 7 haben ­Aktivistinnen und Aktivisten im Namen des Klimas Dutzende Reifen plattgemacht.

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Die Aktivisten lassen Luft aus den Reifen, weil Autofahren der Umwelt schadet.

Die Aktivisten lassen Luft aus den Reifen, weil Autofahren der Umwelt schadet.

Symbolbild. David Egger

Mit ihrer Methode, Luft aus den Reifen zu lassen, machen die Klima-Aktivisten diese zwar platt, beschädigen sie aber nicht direkt. Ärgerlich ist die Aktion für die Auto­besitzerinnen und -besitzer trotzdem.

Auf Twitter schreibt die Gruppierung «Tyre Extinguishers» auf Englisch sinngemäss:

«Wir sind soeben ­zurück von einem Bummel durch Zürich. Im Quartier Fluntern haben wir 30 SUVs entwaffnet. Wir werden weitermachen, weil der Staat nicht handelt. Der ­Gesundheit zuliebe müssen die Luftverunreinigungen schneller sinken.»

Die Aktivistinnen und Aktivisten sagen, sie hätten die SUVs «entwaffnet», weil diese Fahrzeuge schädlich für unsere Gesundheit, die öffentliche ­Sicherheit und das Klima seien, wie die Initiantinnen und Initianten auf ihrer Website argumentieren.

Die erste Aktion dieser Art ist es nicht. Bereits im April und im September dieses Jahres schlugen die ­Klima-Lüftler zu. Teilweise ­hinterliessen sie den Geschädigten Flugblätter unter der Windschutzscheibe, auf denen zum Beispiel steht: «Ihr Spritfresser tötet.»

Wie die Stadtpolizei Zürich auf Anfrage bestätigt, sind am Montag Anzeigen bezüglich gelüftleter Pneus ein­gegangen. Tagtäglich komme das aber nicht vor, heisst es auf Anfrage weiter. (roa)