Zürich
Mehr Geld für den Wildnispark: Stiftung soll nachhaltig finanziert werden

Der Wildnispark Zürich soll einen höheren Betriebsbeitrag und ein Darlehen über 18 Millionen Franken erhalten. Damit soll die Stiftung nachhaltig finanziert und der Wert der städtischen Liegenschaften auf dem Gelände langfristig gesichert werden.

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Im Tierpark Langenberg leben auch Steinböcke. (Archivbild)

Im Tierpark Langenberg leben auch Steinböcke. (Archivbild)

Walter Schwager

Die Stimmberechtigten genehmigten 2008 einen jährlichen Betriebsbeitrag an die Stiftung von mindestens 2,2 und maximal 3,8 Millionen Franken. Zurzeit beläuft er sich auf 2,5 Millionen Franken. Der Stadtrat erhöht die jährlichen Betriebsbeiträge nun voraussichtlich ab 2025 auf das Maximum von 3,8 Millionen Franken, wie er am Mittwoch mitteilte.

Auch die Instandstellung der Immobilien sei dringlich

Die Liegenschaften weisen einen erheblichen Instandstellungsbedarf auf, der weiter ansteigen wird, wie es in der Mitteilung heisst. Seit 2019 können nur noch die notwendigsten Unterhaltsarbeiten ausgeführt werden.

Für die dringliche Instandstellung der Immobilien beantragt der Stadtrat daher für den Zeitraum von 2022 bis 2047 ein Darlehen an die Stiftung von insgesamt 18 Millionen Franken. Das Darlehen wird von 2022 bis 2026 gestaffelt in jährlichen Raten gewährt, mit einer festen Verzinsung von 1,325 Prozent. Die Rückvergütung erfolgt von 2036 bis 2047 ebenfalls in jährlichen Raten.

Die gemeinnützige Stiftung Wildnispark Zürich betreibt den Naturerlebnispark Sihlwald und den Tierpark Langenberg. Träger der Stiftung sind die Stadt Zürich, die Gemeinden des Bezirks Horgen, der Kanton Zürich und Pro Natura Zürich. (sda)

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