Zürich
Landi-Zeit-Bau: Restaurant Fischerstube rundum erneuert

Nach rund zweijähriger Bauzeit wird das Restaurant Fischerstube am 1. Juli wieder eröffnet: Die Stadt Zürich hat das Gebäudeensemble aus der Landi-Zeit, das an die Pfahlbaudörfer der Jungsteinzeit erinnert, für knapp 24 Millionen Franken grundlegend erneuert.

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So erstrahlt das rundum erneuerte Restaurant Fischerstube. 530 Gäste können hier insgesammt speisen.
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Der Gastraum der Fischerstube. Hier können 88 Gäste bedient werden.
Dem Berner Architekturbüro Patrick Thurston sei es gelungen, die Werte der «Landi-Architektur» in einen neuzeitlichen Bau zu übersetzen.
Die Seeterrasse der Fischerstube hat 128 Sitzplätze.
Der Loungebereich der neuen Fischerstube.
In der Lounge und auf der Veranda hat es Platz für 74 Gäste.
Das Gartenbuffet ist ein Selbstbedienungsrestaurant mit 200 Sitzplätzen unter alten Platanen.
Die kleine Fischerhütte nebenan.
Die Fischerhütte von innen. Hier hat es Platz für 38 Gäste.
Der Ententeich mit Bogenbrücke vor dem Restaurant.

So erstrahlt das rundum erneuerte Restaurant Fischerstube. 530 Gäste können hier insgesammt speisen.

zvg/Stadt Zürich

Dem Berner Architekturbüro Patrick Thurston sei es gelungen, die Werte der «Landi-Architektur» in einen neuzeitlichen Bau zu übersetzen, sagte der Zürcher Hochbauvorsteher André Odermatt (SP) am Freitag bei einem Medienrundgang.

«Die neue Fischerstube verbindet auf subtile Weise Handwerk und Hightech.» Odermatt sprach von einem Pfahlbauerhaus, das innen ein moderner Gastronomiebetrieb mit einer unterirdisch angedockten, komplexen Haustechnik sei.

Insgesamt stehen den Gästen rund 530 Plätze zur Verfügung. Davon befinden sich 88 im Gastraum des Restaurants Fischerstube, 128 auf der Seeterrasse und weitere 74 in der Lounge und auf der Veranda sowie 38 Plätze in und um die Fischerhütte. Hinzu kommt an Land das Gartenbuffet, ein Selbstbedienungsrestaurant mit 200 Sitzplätzen unter alten Platanen.

Ganzjähriger Betrieb ist möglich

Die Restaurant Fischerstube kann neu nicht nur während den warmen Monaten, sondern ganzjährig betrieben werden. Es ist eines von 58 Restaurants und 20 Verpflegungskiosken, die zum Gastronomie-Portfolio der Stadt Zürich gehören. Es sind Eigenwirtschaftsbetriebe; sie werden vermietet und belasten den Steuerhaushalt nicht.

Das Restaurant Fischerstube am Zürichhorn musste abgebrochen werden, weil die tragenden Pfähle des im See liegenden Holzbaus ersetzt werden mussten. Aus raumplanerischen Gründen kam nur ein wesensgleicher Wiederaufbau in Frage. (sda)