Denn auch solche Kinder sollen soziale Erfahrungen im Rahmen eines Kita-Alltags machen können, schreiben die Stadt Zürich und die Stiftung GFZ am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung.

Dank der Zusammenarbeit können Stadt und GFZ von ihrem Wissen und den Erfahrungen in der Betreuung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen oder Beeinträchtigungen profitieren.

Die Stadt Zürich betreut seit über 20 Jahren in ihren elf Kitas Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Zudem bietet das Kinderhaus Entlisberg in einem Pilotprojekt seit Januar drei Plätze für Kinder mit erheblichen Beeinträchtigungen und einem noch höheren Betreuungsbedarf an.

Die Stiftung GFZ betreut unter Begleitung von Heilpädagoginnen in ihren 13 Kitas und teilweise auch in Tagesfamilien Kinder mit besonderen Bedürfnissen und Beeinträchtigungen. Gemeinsam bieten Stadt und GFZ die grösste Zahl dieser speziellen Betreuungsplätze an und bauen ihre Angebote aus.

Als Kinder mit besonderen Bedürfnissen gelten solche, die beispielsweise unter Entwicklungsverzögerungen, leichten Sprach-, Körper, Seh- und Hörbehinderungen sowie leichten geistigen Behinderungen leiden oder Auffälligkeiten im sozialen und emotionalen Bereich aufweisen. Zu den erheblichen Beeinträchtigungen zählen Autismus, Mehrfachbehinderungen oder starke Verhaltensauffälligkeiten.