ABB

Zürich ist von Milliardeneinsparung bei ABB am meisten betroffen

Die Sparmassnahmen der ABB betreffen vor allem den Standort Zürich.

Die Sparmassnahmen der ABB betreffen vor allem den Standort Zürich.

Der Elektronik- und Automationskonzern ABB will bis Ende 2017 bei den Angestellten eine Milliarde Dollar einsparen. Die massiven Einsparungen beim Personal würden vor allem die Zürcher Zentrale treffen, sagte ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer.

Entlassungen seien nicht ausgeschlossen. Auch wo Stellen abgebaut werden, ist nicht geklärt. Fest steht aber, dass der Konzern sich schlanker aufstellen will: Ab nächstem Jahr will ABB nur noch mit vier statt wie bisher fünf Divisionen aufgestellt sein. Dies teilte der Konzern am Mittwoch anlässlich einer Investorentagung in London mit.

Die massiven Einsparungen beim Personal würden vor allem die Zürcher Zentrale treffen, sagte ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer an einer Telefonkonferenz am Mittwoch in London. Die Zentrale befindet sich in Oerlikon. Wie viele Stellen wegfallen werden, liess er offen.

Aus der Mitteilung vom Mittwoch geht hervor, dass die Effizienz in jenen Unternehmensbereichen gesteigert werden soll, "die nicht unmittelbar in der Produktion angesiedelt sind". Abgebaut werden dürfte also vor allem in der Verwaltung. Auch von einer "Verschlankung globaler Abläufe und der Funktionen der Konzernzentrale", ist in der Mitteilung die Rede.

Die Zentrale befindet sich in Oerlikon. Wie viele Stellen wegfallen werden, ist noch offen.

Neu entsteht die Division Stromnetze. Sie werde sich auf die "Energieversorgung und Automation für das Netz" spezialisieren, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig habe man damit begonnen, das Portfolio der Division Stromnetze einer strategischen Überprüfung zu unterziehen, wird Konzernchef Ulrich Spiesshofer in der Mitteilung zitiert.

ABB-Aktien gewinnen dank neuem Sparprogramm nur leicht an Wert

Die Aktien des Industriekonzerns ABB haben nach der Bekanntgabe des neuen Sparprogramms zuerst leicht zugelegt. Nach Handelsbeginn in Zürich wurden die Aktien zu über 19 Franken gehandelt. Danach sank der Kurs aber wieder. Um 10 Uhr lag er noch bei 18,8 Franken - ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vortag. Der Gesamtmarkt gemessen am SMI legte derweil um über 1,7 Prozent zu.

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