Seit dem Jahr 2008 ermittelt das Unternehmen A.T. Kearney mit Hilfe des Globalisierungsgrades die einflussreichsten Städte der Welt. Angeschaut werden dafür die Bereiche «wirtschaftliche Aktivität», «Bevölkerung und Bildung», «Informationsaustausch», «Kultur» und «politischer Einfluss». Der Index bietet ein ganzheitliches Bild sämtlicher Faktoren, die darüber entscheiden, wie Städte globales Kapital, Menschen und Ideen anziehen und halten. Es geht also um die Attraktivität von Städten im internationalen Vergleich.

Während Zürich letztes Jahr noch auf dem 25. Platz lag, fiel die Stadt dieses Jahr auf den 31. zurück. «Das ist unter anderem auf die sinkende Anzahl Kunst-Events zurückzuführen», sagt Andreas Liedkte, Partner und Managing Director von A.T. Kearney Schweiz.

Auch bei den internationalen Studenten schnitt Zürich schlechter ab als andere Metropolen: Zwar stieg ihre Zahl von etwa 14'000 auf rund 16'000, andere Städte wiesen allerdings grössere Wachstumsraten aus.

Laut A.T. Kearney sollen die Studienergebnisse auch für Stadtpräsidenten oder Stadtentwickler wichtige Erkenntnisse liefern, um ihre Investitionsentscheidungen zu optimieren. Vielleicht macht Zürich im nächsten Jahr ja wieder einen Schritt nach vorne. Und auch wenn nicht, es wird zumindest wohl weiterhin die einzige Schweizer Stadt auf der Liste bleiben. (nok)