Zürich
Es sind noch 18’000 Impftermine für über 65-Jährige in den Impfzentren verfügbar

Seit dieser Woche nehmen in Zürich die elf Impfzentren gestaffelt den Betrieb auf. Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen können bereits einen Termin buchen. Trotz grossen Ansturms gibt es immer noch freie Termine.

Stephanie Handschin
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In den Impfzentren wird der logistisch anspruchsvolle Impfstoff von Pfizer-Biontech verwendet. Hausarztpraxen wird der Impfstoff von Moderna zur Verfügung gestellt.

In den Impfzentren wird der logistisch anspruchsvolle Impfstoff von Pfizer-Biontech verwendet. Hausarztpraxen wird der Impfstoff von Moderna zur Verfügung gestellt.

Archivbild: Sandra Ardizzone

Auf der Anmelde-Plattform für die Covid-19-Impfung haben sich bis am Dienstagabend im Kanton Zürich 220'300 Personen registriert. Rund 72'000 davon haben bereits einen Termin gebucht. Somit sind für den Monat April noch 18'000 Impftermine frei, wie die Gesundheitsdirektion am Mittwoch mitteilte. Personen, die den Gruppen A, B, C, D und E angehören, werden deswegen angehalten, möglichst rasch einen Termin zu buchen. Vor allem in den Impfzentren in Oerlikon, Winterthur und Wetzikon gibt es noch verfügbare Termine.

Die Kapazität der Impfzentren richtet sich nach der verfügbaren Impfstoffmenge und wird noch nicht voll ausgeschöpft. Die Zentren erfüllen hauptsächlich den Zweck der Massenimpfung. Sie verwenden den logistisch anspruchsvollen Impfstoff von Pfizer-Biontech.

Weitere Hausarztpraxen wurden mit dem Impfstoff beliefert

Personen mit Vorerkrankung wird nach wie vor empfohlen, sich bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt impfen zu lassen. Der Impfstoff Moderna wird den Hausarztpraxen zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu den 500 Arztpraxen, die in den letzten Tagen beliefert wurden, erhalten weitere 260 Praxen je 100 Impfdosen. Darunter befinden sich Praxen, die sich neu angemeldet haben, sowie Lieferungen des zweiten Kontingents. Bisher haben sich im Kanton Zürich insgesamt rund 1000 Arztpraxen für ein Kontingent an Impfdosen angemeldet.

Damit sich Personen mit Vorerkrankungen in einem Impfzentrum impfen lassen können, müssen sie ein Attest ihres behandelnden Arztes mitbringen.

Ab Mai sollen auch Apotheken impfen können

Der Kanton Zürich erwartet im Mai und Juni eine grössere Impfstofflieferung. Ab dann sollen auch Apotheken in die Impfaktion aufgenommen werden. Sie können dann ebenfalls auf der Anmeldeplattform als Impfort ausgewählt werden. Die Kapazität soll damit auf über 20'000 Impfungen pro Tag erhöht werden.

Regierungsrätin Natalie Rickli (SVP) sagt gemäss Mitteilung:

«Ich freue mich, dass wir nun allen über 65-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen einen Impftermin anbieten können. Sie mussten sich lange gedulden. Doch jetzt geht es schnell: Mit den Hausärzten, den regionalen Impfzentren und den Apotheken sind wir gut aufgestellt, um den vorhandenen und in Aussicht gestellten Impfstoff so schnell und effizient wie möglich zu verimpfen.»

Die Registration auf der Anmeldeplatform wird allen impfwilligen Personen im Kanton Zürich empfohlen.