60'022 legten ein Ja in die Urne, 34'451 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 44 Prozent. Abgestimmt wurde über einen Kredit von 1,76 Millionen Franken und über jährlich wiederkehrende Betriebsbeiträge von 300'000 Franken.

"Zürich im Landesmuseum" soll alle Generationen ansprechen und Stadt und Kanton Zürich mit ihrer je eigenen sowie ihrer gemeinsamen Geschichte anhand von Multimedia-Installationen präsentieren. Reformation und Partymeile sollen ebenso Platz finden wie die Seegfrörni, das Sechstagerennen, die Krokodil-Lokomotive und die Freitag-Taschen.

Eröffnet werden kann die 330 Quadratmeter grosse Ausstellungsfläche im Hof-Flügel des alten Teils des Landesmuseums voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017. Davor müssen noch der kantonale Beitrag aus dem Lotteriefonds (2,46 Millionen Franken) bewilligt werden sowie die jährlichen kantonalen Betriebsbeiträge von 300'000 Franken.

Das Landesmuseum (der Bund) erbringt Sachleistungen von jährlich 300'000 Franken. Der Eintritt wird gratis sein.

Ja zu Velo-Wegen, Wohnungen...

Sowohl die "Volksinitiative für sichere und durchgängige Velo-Routen" der Jungen Grünen wurde angenommen, als auch der Gegenvorschlag. Bei der Stichfrage erhielt der Gegenvorschlag 46'788 Stimmen, die Initiative lediglich 36'718.

Somit haben die Stimmberechtigten Ja gesagt zu einen Rahmenkredit in der Höhe von 120 Millionen Franken für den Ausbau des Veloweg-Netzes und der Velo-Infrastruktur. Reichen soll das Geld für die nächsten 20 Jahre. Die Initiative hatte 200 Millionen Franken verlangt.

Nach dem deutlichen Ja der Stimmberechtigten zu einem Kredit von 100,7 Millionen Franken für den Bau der städtischen Siedlung Hornbach entstehen im teuren Seefeld 122 Wohnungen mit moderaten Mietzinsen sowie Räume für Gewerbe und Kinderbetreuung. Erste Mieter - vorwiegend Familien - können voraussichtlich im Winter 2017/18 einziehen. 63'197 legten ein Ja in die Urne, 32'928 ein Nein.

...und Musikräumen

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Musikschule Konservatorium Zürich (MKZ) werden künftig im ehemaligen Konservatorium an der Florhofgasse 6 unterrichtet. Die Stadt kauft das Konsi-Gebäude für 30,1 Millionen Franken und baut es für 3,5 Millionen Franken um. 69'718 stimmten der Kredit-Vorlage zu, 24'350 lehnten sie ab.

Bis zum Umzug der bisherigen Mieterin Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ins Toni-Areal bevölkerten deren Studierende das Konsi-Gebäude in der Nähe des Kunsthauses.

MKZ ist mit rund 19'000 Schülerinnen und Schülern die grösste Musikschule der Schweiz. Sie wird als eigene Dienstabteilung des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich geführt. Bei MKZ arbeiten rund 580 Musiklehrerinnen und -lehrer.

Der Unterricht wird in sieben MKZ-Zweigstellen und an rund 150 Standorten in allen Quartieren der Stadt angeboten. Im Konsi soll nun ein atmosphärisches Zentrum mit grosser Ausstrahlung entstehen.