Zürich
Der Fahrplanausbau des öffentlichen Verkehrs ist wegen der Coronapandemie nur begrenzt möglich

Vom 8. bis 28. März 2021 findet die öffentliche Auflage der Fahrpläne für die Jahre 2022 und 2023 statt. Änderungsbegehren können bis am 29. März 2021 bei der Wohngemeinde eingereicht werden.

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Der Zürcher Verkehrsverbund passt die ÖV-Pläne für die Jahre 2022 und 2023 an.

Der Zürcher Verkehrsverbund passt die ÖV-Pläne für die Jahre 2022 und 2023 an.

Themenbild: Peter Klaunzer / Keystone

(sda) Die ÖV-Fahrpläne für die Jahre 2022 und 2023 im Kanton Zürich sind öffentlich aufgelegt und die Bevölkerung kann ihre Inputs dazu abgeben. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) warnt aber: Wegen der Coronapandemie stehen nur begrenzt zusätzliche Mittel für den Ausbau zur Verfügung.

In den kommenden Jahren sind deutlich höhere Defizitbeiträge aus dem Steuertopf notwendig, um das ÖV-Angebot zu gewährleisten, wie der ZVV am Montag mitteilte. Mit Ausnahme der «politisch gewünschten» Nachtnetzanpassung erfolgen im nächsten Jahr darum keine Fahrplananpassungen.

Das Stadtzürcher Nachtnetz wird auf 2022 den Tageslinien angenähert. Das Winterthurer Nachtangebot wird vom Stunden- auf den Halbstundentakt verdichtet, genauso wie die S-Bahn-Verbindung zwischen Zürich und Winterthur.

Neben den finanziellen Auswirkungen der Coronapandemie macht dem öffentlichen Verkehr auch Tempo 30 zu schaffen. Die Auswirkungen solcher Temporeduktionen seien «beträchtlich», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Fahrzeiten, Reiseketten und Kosten aufgrund des Mehrbedarfs an Fahrzeugen steigen.

Die neuen Fahrpläne sind bis Ende März auf der ZVV-Webseite einsehbar.