Zürich
Corona hinterlässt keine Wissenslücken bei den künftigen Gymnasiasten

Das Homeschooling wegen der Corona-Pandemie im Frühling 2020 hat bei künftigen Gymischülerinnen und Gymischülern offenbar keine grossen Wissenslücken hinterlassen. Zu diesem Schluss kommt die Bildungsdirektion.

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Von 4661 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler, die sich dieses Jahr für die Gymi-Prüfung angemeldet haben, bestanden 2272 die Prüfung. Dies entspricht einem Anteil von 48,4 Prozent.

Von 4661 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler, die sich dieses Jahr für die Gymi-Prüfung angemeldet haben, bestanden 2272 die Prüfung. Dies entspricht einem Anteil von 48,4 Prozent.

Themenbild: Gaetan Bally/Keystone

Für die diesjährige Prüfung ans Langzeitgymnasium meldeten sich überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler an. 4661 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler stellten sich den Aufgaben. Im Vorjahr waren es nur 4289.

2272 bestanden in diesem Jahr die Prüfung, was einem Anteil von 48,4 Prozent entspricht. Im Vorjahr waren es mit 2219 fast gleich viele, der Anteil jener, die bestanden, war mit 51 Prozent aber höher, weil weniger zur Prüfung antraten.

Wie die Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte, konnten die Prüfungs-Verantwortlichen keine Lernlücken bei den Schülerinnen und Schülern feststellen, die auf den coronabedingten Fernunterricht im Frühjahr 2020 zurückzuführen wären.

Ähnlich sieht es beim Kurzgymnasium aus. Auch dort traten mit 3868 Schülerinnen und Schüler mehr zur Prüfung an. Im Vorjahr waren es 3581. Auch hier schafften es fast gleich viele. 1599 bestanden die Prüfung, im Vorjahr waren es 1660. Der Anteil der bestandenen Prüfungen ist also auch hier leicht gesunken. (sda)