Zürich
Brennt der Böögg dieses Jahr in Uri? Das Zürcher Sechseläuten soll ausgelagert werden

Wegen der Coronapandemie wurde das Zürcher Sechseläuten auch dieses Jahr wieder abgesagt. Nun soll der Böögg im April trotzdem verbrannt werden. Jedoch nicht wie gewohnt auf dem Sechseläutenplatz – sondern im Kanton Uri.

Stephanie Handschin
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Der Böögg verbrennt dieses Jahr womöglich im Uri. Das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs denkt auf der Suche nach einem Ausweichstandort an die Innerschweizer, da Uri am Sechseläuten Gastkanton gewesen wäre.

Der Böögg verbrennt dieses Jahr womöglich im Uri. Das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs denkt auf der Suche nach einem Ausweichstandort an die Innerschweizer, da Uri am Sechseläuten Gastkanton gewesen wäre.

Archivbild: Ennio Leanza

Auch dieses Jahr müssen Zürcher und Zürcherinnen auf das Sechseläuten verzichten. Die Pandemie hat dem Volksfest wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diese enttäuschende Nachricht verkündete das Zentralkomitee der Zünfte Zürichs anfangs Dezember.

Das Komitee gibt sich aber nicht so einfach geschlagen. Ein weiteres Mal auf die Verbrennung des Bööggs verzichten wollen die Veranstalter nicht. Der Böögg soll am Sechseläutenmontag, 19. April, pünktlich um 18 Uhr auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Das Spektakel soll auf TeleZüri und SRF live mitverfolgt werden können.

Schauplatz für das diesjährige Frühlingseinläuten wird jedoch nicht wie gewohnt der nach dem Fest benannte Sechseläutenplatz in Zürich sein. Wegen der herrschenden Coronapandemie ist die Zahl an Zuschauern stark eingeschränkt. Die Zünfte sind daher momentan auf der Suche nach einem geeigneten Ausweichstandort. Dieser könne inner- oder ausserhalb der Kantonsgrenze liegen. Dies wurde am Montag mitgeteilt. Der Auslagerungsort soll in den kommenden Wochen definiert werden. Offenbar ist das Komitee in engem Austausch mit dem ursprünglichen Gastkanton Uri.