Zürich
Die Seeüberquerung fällt erneut Corona zum Opfer

Die Seeüberquerung hätte dieses Jahr am 7. Juli stattfinden sollen. Jetzt hat sich das Organisationskomitee der Stadtzürcher Seeüberquerung entschieden, die Ausgabe 2021 abzusagen. Grund dafür ist die fehlende Planungssicherheit für Sportveranstaltungen.

Stephanie Handschin
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Seit 1985 stürzen sich jedes Jahr mehrere Tausend Schwimmerinnen und Schwimmer am Zürcher Stadtrand ins erfrischende Wasser des Zürichsees, um ihn gemeinsam zu überqueren. Letztes Jahr verzichtete der Verein Stadtzürcher Seeüberquerung wegen Corona auf die Durchführung der beliebten Sportveranstaltung. Jetzt schreibt das Organiationskomitee in einer Mitteilung, dass auch die diesjährige Seeüberquerung abgesagt werden muss. «Uns fehlt aktuell die Planungssicherheit», erklärt Präsident Urs Kessler.

«Obwohl wir in den letzten Monaten verschiedene Szenarien für die Seeüberquerung konzipiert haben, müssen wir leider auch auf die Durchführung 2021 verzichten.»

In ihrer 36-jährigen Geschichte wurde die Seeüberquerung bisher sechs mal abgesagt, aber noch nie zwei Jahre hintereinander. Der Verein bedankt sich in der Mitteilung bei all seinen Sponsoren, Partnern und Helfern sowie bei allen Schwimmerinnen und Schwimmern, die sich nun gedulden müssen. Die nächste Seeüberquerung ist für den 6. Juli 2022 geplant.

Impressionen der Seeüberquerung im Jahr 2019.

Die letzte Stadtzürcher Seeüberquerung im Jahr 2019.

Archiv: Keystone