Zürich
Arbeitslosigkeit nähert sich dem Vorkrisenniveau an

Im Kanton Zürich sind in den meisten Branchen die Arbeitslosenzahlen aktuell rückläufig. Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie fielen die Zahlen unter die Marke von 20’000.

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Diesen Winter soll es nicht zu einem flächendeckenden Stellenabbau kommen. (Symbolbild)

Diesen Winter soll es nicht zu einem flächendeckenden Stellenabbau kommen. (Symbolbild)

Keystone

Die Arbeitslosigkeit im Kanton Zürich ist im November von 2,4 auf 2,3 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenzahlen sind in den meisten Branchen rückläufig, und der saisonal bedingte Anstieg im Baugewerbe ist unterdurchschnittlich ausgefallen.

Die Erholung auf dem Arbeitsmarkt habe sich im November weiter fortgesetzt, teilte das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag mit. Sie sei aber wegen der saisonalen Effekte etwas weniger dynamisch ausgefallen als in den Monaten davor.

Wie die wieder stark steigenden Corona-Fallzahlen den Arbeitsmarkt belasten werden, sei noch unklar, heisst es in der Mitteilung. Doch das Amt ist optimistisch: «Kurzfristig dürfte es zu keinem flächendeckenden Stellenabbau kommen, denn die Unternehmen rechneten im November weiterhin mit einem Beschäftigungsaufbau bis zum Jahresanfang 2022.» Die Arbeitslosigkeit soll damit bald wieder auf Vorkrisenniveau liegen.

Ende November waren 19’790 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet. Das waren 703 Personen weniger als Ende Oktober. Zum ersten Mal seit Beginn der Coronakrise fiel die Zahl unter die Marke von 20’000. (sda)

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