Zürich
Ab sofort sind im Impfdorf keine Booster-Impfungen mehr möglich

Da das Angebot des Impfdorfes im Zürcher Hauptbahnhof vor allem für Erst- und Zweitimpfungen gelten solle, werden seit Dienstagnachmittag keine Booster-Impfungen mehr angeboten. Die Nachfrage sei zu gross – man könne sich dafür nun ab Mittwoch in einem Impfzentrum anmelden.

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Gestern verpflegten sich die Geimpften nach dem Booster noch mit Essen und Trinken. (Archivbild)

Gestern verpflegten sich die Geimpften nach dem Booster noch mit Essen und Trinken. (Archivbild)

Michael Buholzer/Keystone

Das am Montag eröffnete Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof bietet seit Dienstnachmittag keine Boosterimpfungen mehr an. Der Andrang dafür war so gross, dass es zu langen Wartezeiten kam. Ab Mittwoch können für Auffrischungsimpfungen Termine in Impfzentren und Apotheken gebucht werden.

Erst- und Zweitimpfungen hätten Priorität und würden im Impfdorf ohne zeitliche Verzögerung angeboten, teilte die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich auf Anfrage mit. Das Imfpdorf sei Teil des Projekts Nationale Impfwoche, die in erster Linie eine höhere Impfquote anstrebe.

Am Dienstagvormittag ist der Andrang auf die Boosterimpfungen laut Gesundheitsdirektion so gross geworden, dass man allen anstehenden Personen einen Termin dafür gegeben habe. So lasse sich die hohe Nachfrage gestaffelt bedienen.

Booster-Impfungen können nun im kantonalen Impftool gebucht werden

Spontane Auffrischungsimpfungen wird es im Impfdorf im Zürcher Hauptbahnhof keine mehr geben. Dafür können ab morgen Mittwoch Termine im kantonalen Impftool gebucht werden. Zur Auswahl stehen Impfzentren und verschiedene Apotheken. Auch Arztpraxen bieten Boosterimpfungen an.

Statt wie geplant vor allem bislang ungeimpfte Personen impfen zu können, wurde das Impfdorf offenbar von zahlreichen Personen über 65 Jahren aufgesucht, die eine Auffrischungsimpfung wollten.

Diese sollen sich dafür nun - wie vergangene Woche angekündigt - ab Mittwoch für einen Termin in einem Impfzentrum anmelden können. Die Boosterimpfung wird Personen über 65 Jahren empfohlen, deren letzte Impfung gegen Covid-19 mehr als sechs Monate zurückliegt. (sda)

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