Zürich
54’000 neue Impftermine sind verfügbar – jetzt können auch 50- bis 64-Jährige einen Termin buchen

Der Kanton hat weitere Impfgruppen freigeschaltet. Neu können auch 50- bis 64-Jährige (Impfgruppen H, K und M) Impftermine buchen. Rund 54’000 Termine sind in den ersten beiden Maiwochen in den Impfzentren verfügbar.

Stephanie Handschin
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Die Anzahl Termine werden anhand des verfügbaren Impfstoff berechnet. Sofern die Impfstofflieferungen, wie vorgesehen eintreffen, werden im Laufe des Monats Mai weitere Termine dazu kommen.

Die Anzahl Termine werden anhand des verfügbaren Impfstoff berechnet. Sofern die Impfstofflieferungen, wie vorgesehen eintreffen, werden im Laufe des Monats Mai weitere Termine dazu kommen.

Themenbild: Laurent Gillieron/Keystone

Im Kanton Zürich können jetzt auch 50- bis 64-Jährige Termine für die Covid-19-Impfung buchen. Also Personen der Impfgruppen H, K und M. Wie der Kanton am Mittwoch mitteilt, seien in den ersten zwei Maiwochen rund 54'000 Impftermine in den elf Impfzentren verfügbar.

Die Anzahl Termine werden anhand des verfügbaren Impfstoff berechnet. Sofern die Impfstofflieferungen, wie vorgesehen eintreffen, werden im Laufe des Monats Mai weitere Termine dazu kommen. Dann sollten auch alle restlichen Impfgruppen freigeschaltet werden, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Zudem werden rund 150 Apotheken in das Impfprogramm aufgenommen.

Impfen von Risikopatienten in Arztpraxen vor Abschluss

Auch Arztpraxen sind Teil des Impfprogramm. Im Kanton Zürich wurden dort bisher über 130'000 Impfungen verabreicht. Das entspricht mehr als einem Drittel aller durchgeführten Impfungen. Arztpraxen, die gemeldet haben, dass sie noch über 30 ungeimpfte Personen ab 65 Jahren auf ihrer Warteliste haben, werden diese Woche eine weitere Impfstofflieferung erhalten.

Impfung nach bestätigter Covid-19 Erkrankung

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) empfiehlt, dass Personen, die bereits an Covid-19 erkrankt sind, die Impfung erst sechs Monate danach durchführen sollen. Ausgenommen davon sind besonders gefährdete Personen. Sie sollen die Impfung schon drei Monate nach der Erkrankung erhalten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zudem sollen Personen mit bestätigter Covid-19 Erkrankung, die nicht an einer Immunschwäche leiden, nur noch eine Impfung erhalten. Sie müssen eine Laborbestätigung oder ein ärztliches Attest an den Ersttermin mitbringen. Wenn eine Person die erste Impfung schon erhalten hat und der zweite Termin bereits gebucht ist, dann soll dieser trotzdem wahrgenommen werden. Dabei sei die Bestätigung der Covid-19-Erkrankung mitzubringen, schreibt der Kanton. Gegebenenfalls werde die Zweitimpfung nicht durchgeführt