Gesundheitswesen

Zürcherinnen und Zürcher sind zufrieden mit dem Gesundheitswesen

(Archivbild)

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Die Zürcherinnen und Zürcher sind mit dem Gesundheitswesen im Kanton zufrieden. Auch der Systemwechsel in der Spitalfinanzierung hat sich nicht negativ ausgewirkt, wie eine repräsentative Studie ergab.

Die grössten Sorgen macht sich die Bevölkerung über die Finanzierbarkeit der Pflege im Alter.

Die Befragten gaben insgesamt gute Noten, wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte. Sowohl das Vertrauen in die Gesundheitsversorgung als auch die Zufriedenheit hätten sich im Mehrjahresvergleich weiter verbessert.

Die medizinischen Dienste werden als gut erreichbar und zugänglich beurteilt. Dies gilt sowohl für den Zugang zu Behandlungen als auch zu medizinischen Institutionen wie Spitex, Rettungsdienst oder Notfallaufnahme, wie es in der Mitteilung heisst.

Noch mehr Befragte als im Vorjahr sind der Meinung, dass die ärztliche Behandlung sich in erster Linie nach den gesundheitlichen Bedürfnissen und nicht nach den Kosten richte. So hoch wie noch nie ist auch die Zufriedenheit von Personen, die im Verlauf der vergangenen 12 Monate selbst stationär behandelt wurden.

Diese positive Wahrnehmung kontrastiere mit Befürchtungen, dass sich das System mit der neuen Spitalfinanzierung in erster Linie an den Kosten orientieren und verschlechtern könnte, heisst es in der Mitteilung.

Sorgen um die Finanzierbarkeit der Pflege im Alter

Die Befragten nehmen an, dass sie sich auch in Zukunft eine ausreichende Gesundheitsversorgung leisten können. Mit Blick auf die steigenden Kosten stellt die individuelle Finanzierbarkeit jedoch einen wichtigen Aspekt beim Sicherheitsgefühl dar. Die grössten Sorgen macht sich die Bevölkerung um die Finanzierbarkeit der Pflege im Alter.

Gemäss der neuesten Umfrage fühlen sich die Zürcherinnen und Zürcher besser informiert als in den Vorjahren. Eine bedeutende Rolle spielen Ärzte und medizinisches Fachpersonal, häufigste Informationsquelle ist das Internet. Für die Umfrage, die im Auftrag der Gesundheitsdirektion seit 2001 jährlich durchgeführt wird, wurden im November 2012 insgesamt 1600 im Kanton Zürich wohnhafte Personen befragt.

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