Sport

Zürcherinnen und Zürcher finden Sport toll und wollen mehr

72 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher sind mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv.

72 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher sind mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv.

Die Zürcherinnen und Zürcher treiben begeistert Sport. Und sie wollen noch mehr davon: Dies zeigt eine kantonale Befragung, die am Freitag in Zürich vorgestellt wurde. Gewünscht ist vor allem ein Ausbau der Jugend- und Nachwuchs-Sportförderung.

Die Studienergebnisse bestätigten den Kanton in seinen bisherigen Massnahmen zu Gunsten des Sports, wird der zuständige Regierungsrat Mario Fehr (SP) in einer Mitteilung zur Medienkonferenz zitiert. Die bisherigen Schwerpunkte würden beibehalten beziehungsweise verstärkt. Unter anderem gehe es dabei um Vereinssport, freiwilligen Schulsport, Nachwuchs- und lokale Sportförderung.

Aber nicht nur den Nachwuchs wollen die Zürcher sportlich gefördert haben - sie treiben auch selbst Sport. Frühere Studien stellten eine deutliche Zunahme der sportlichen Aktivitäten zwischen 2003 und 2008 fest. Seit 2008 hätten sie sich "auf hohem Niveau stabilisiert", so die Mitteilung.

72 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher sind demnach mindestens einmal pro Woche sportlich aktiv. Am liebsten wandern oder schwimmen sie oder fahren Velo. Die 30- 44-Jährigen schalten zwar gegenüber jüngeren Jahren einen Gang zurück, dann aber bleiben sie sportlich aktiv bis ins hohe Alter.

Am liebsten draussen im Freien22 Prozent der insgesamt 2796 Befragten sind Mitglied eines Sportvereins, ebenso viele haben ein Abo in einem Fitness-Center. 41 Prozent bewegen sich ausserhalb solcher Strukturen - am häufigsten in freier Natur, so die Mitteilung. Der Bezug zur Natur ist denn auch eines der wichtigsten Motive für sportliche Betätigung - gleich stark wie etwa Gesundheit, Spass und Fitness.

Auf der anderen Seite hat der Anteil der Nicht-Sport-Treibenden gegenüber 2008 um vier Prozentpunkte auf 23 Prozent zugenommen. Am häufigsten ist Zeitmangel ein Hinderungsgrund. Im übrigen zeigt die Befragung auch soziale Zusammenhänge: Menschen mit niedrigem Bildungsstand, niedrigem Einkommen und Migrationshintergrund machen generell weniger oder gar keinen Sport.

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