In dieser Woche präsentierte der Schweizer Tierschutz seinen Zoobericht. Der Zoo Zürich bekommt darin, wie schon im vergangenen Jahr gute Noten. Ein Dorn im Auge ist den Tierschützern jedoch schon seit längerem das Gehege und die Haltung der Königspinguine.

In dem zehn Meter langen Becken könnten die Tiere nicht jene Geschwindigkeit beim Schwimmen erreichen, wie sie es in der Natur täten.

Zookurator Robert Zingg erklärt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass das Becken tatsächlich klein sei, aber den gesetzlichen Vorschriften entspräche und dass die Kolonie der Pinguine nach wie vor gesund sei.

Man hätte gern ein grösseres Becken, aber wenn man weiter in den Boden graben würde, käme man in den Luftschutzkeller. Um das Becken zu vergrössern müsste man das gesamte Haus umbauen, so der Kurator weiter. Pläne seien bereits vorhanden gewesen, konnten jedoch nicht realisiert werden.

Die Königspinguine können sich aber freuen. Mit dem ersten Schnee, der am Donnerstag in Teilen der Schweiz fiel, ist der erste Pinguinen-Spaziergang ausserhalb des Geheges nicht mehr weit.

(pas)