Die Zürcher Baudirektion wird aufgefordert, Nachbesserungen in Sachen Umwelt, Verkehr und Immissionen auf Quartiere vorzunehmen.

Der Verein «Zoo Seilbahn Nein» ist gemäss dessen Rechtsanwalt Christian Widmer sehr zufrieden mit dem seiner Ansicht nach «sehr fundierten Verwaltungsgerichtsentscheid». Was die Seilbahngegner seit jeher behauptet hätten, habe das Gericht nun bestätigt, dass nämlich die Zoo-Seilbahn AG und die Baudirektion ihre Hausaufgaben nicht gemacht hätten.

Im Gestaltungsplan sind beispielsweise Abstimmungen nötig mit dem Sicherheitszonenplan zum Flughafen, da sich die Seilbahn in der Anflugschneise befindet. Abklärungen sind auch zur allfälligen Beeinträchtigungen der Siedlungen Mattenhof und Im Klösterli nötig.

Zudem ist zu untersuchen, ob die bestehenden Bus- und Tramverbindungen zum Zoo optimiert werden können. Das öffentliche Interesse an der Erstellung der Seilbahn sei dann neu zu gewichten.

Der Regierungsrat hatte vor einem Jahr den Gestaltungsplan für die Seilbahn im Wesentlichen als rechtmässig bezeichnet. Er verlangte allerdings noch ein Konzept zur Verkehrserschliessung. Sowohl der Verein der Seilbahn-Gegner als auch die Zoo Seilbahn AG rekurrierten dagegen.

Geplant ist eine Umlauf-Seilbahn mit einer Talstation beim S-Bahnhof Stettbach in Dübendorf und einer 160 Meter höher gelegenen Bergstation zwischen dem Zoo-Haupteingang und der Masoala-Halle. Die Bahn soll für die jährlich über 1,5 Millionen Zoobesucherinnen und -besucher die Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr verbessern.