Innert 33 Stunden gesammelt

Zürcher Volksinitiative gegen Lohndumping ist zustande gekommen

Auf Baustellen kommt es immer wieder zu Lohndumping (Symbolbild).

Auf Baustellen kommt es immer wieder zu Lohndumping (Symbolbild).

Die kantonale Volksinitiative zur Durchsetzung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen ist zustande gekommen. Die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften ist übertroffen worden.

Das teile die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag mit.

Die Initiative fordert griffige Massnahmen gegen Lohndumping. Neu sollen die Behörden die Möglichkeit erhalten, bei dringendem Lohndumping-Verdacht Baustellen zu schliessen.

Lanciert wurde die kantonale Initiative von der Gewerkschaft Unia Zürich/Schaffhausen. Zum Sammeln der nötigen Unterschriften brauchte sie gerade mal 33 Stunden.

Auslöser für die Initiative waren Arbeitskonflikte in jüngster Zeit, etwa auf den Baustellen der Modekette Zara an der Zürcher Bahnhofstrasse oder beim Bau des neuen Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse unter den Hauptbahnhof Zürich.

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