Öffentlicher Verkehr

Zürcher Verkehrsbetriebe verzeichnen im Jahr 2016 mehr Unfälle

Eine Unfallstelle wird abgesperrt (Archiv)

Eine Unfallstelle wird abgesperrt (Archiv)

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben im vergangenen Jahr mehr Unfälle mit verletzten Personen verzeichnet als im Vorjahr. Die Zahl der Schadensereignisse hat um 217 auf 1990 zugenommen. Grund für diese Zunahme ist eine neue detailliertere Erfassung der Bagatellschäden.

Die Zahl der Unfälle mit Körperverletzung betrug im vergangenen Jahr 507, wie die VBZ am Donnerstag mitteilten. Dies waren 29 mehr als im Vorjahr.

Von den Unfällen mit Körperverletzung waren mit 215 der grösste Teil sogenannte Stoppunfälle. Dabei müssen die Fahrzeugführer wegen anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten. Bei drei Unfällen starb eine Person.

Bei den Kollisionen mit Fahrzeugen verzeichneten die VBZ 789 Ereignisse, das sind zwölf mehr als 2016. 694 der insgesamt 1990 Schadenereignisse waren sonstige Schadenfälle. Vor allem die Kategorie "Diverse Schäden und Vorfälle" nahm von 305 auf 479 zu - dies wegen einer neuen detaillierteren Erfassung.

Weniger Laserblendungen

Gestiegen sind die böswilligen Beschädigungen von 108 im Vorjahr auf 117 Ereignisse. Zurückgegangen ist hingegen die Zahl der Laserblendungen - und zwar von 47 auf 27.

Trotz des deutlichen Rückgangs sei immer noch jede Laserblendung eine zu viel, sagte Jürg Widmer, Leiter Betrieb VBZ, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die betroffenen VBZ-Fahrzeugführer hatten im vergangenen Jahr alle Glück: "Sie erlitten keine langfristigen Schäden", sagte Widmer weiter.

In einigen Fällen von Laserblendungen konnten die Täter von der Polizei gefasst werden. Die VBZ bringen gemäss Mitteilung jede Laserblendung zur Anzeige.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1