Kultur

Zürcher und Winterthurer Filmpreise zum letzten Mal vergeben

Die Zürcher und Winterthurer Filmpreise wurden vergeben. (Themenbild)

Die Zürcher und Winterthurer Filmpreise wurden vergeben. (Themenbild)

Die Stadt Zürich sowie auch die Stadt Winterthur haben ihre Filmpreise verliehen. Winterthur vergab den elften Winterthurer Kurzfilmpreis an Claudius Gentinetta für den Film «Selfies». Die Stadt Zürich prämierte sieben Filme mit dem Zürcher Filmpreis. Die Vergabe in dieser Form wird es künftig nicht mehr geben.

Die Stadt Zürich würdigt gemäss Mitteilung vom Mittwoch die Filme "Chris the Swiss", "Dene wos guet geit", "Der Läufer", "Genesis 2.0", "Eldorado", "Glaubenberg" und "Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings". Die Gesamtsumme des Zürcher Filmpreises beträgt 100'000 Franken.

An der gleichen Feier, der Cadrage, am Dienstagabend wurde der Winterthurer Kurzfilmpreis überreicht. Claudius Gentinetta erhielt für "Selfies" 12'000 Franken.

Die Cadrage ist die Rahmenveranstaltung des Zürcher Filmpreises, des Winterthurer Kurzfilmpreises sowie der Erfolgsprämien der Zürcher Filmstifung Succès-Zürich. Die Auszeichnungen wurden jeweils autonom durch die jeweilige Stifterin juriert, der Anlass selbst wurde von der Zürcher Filmstiftung organisiert.

Die Cadrage fand nun zum letzten Mal statt, da die Stadt Zürich ab 2019 auf spezielle Filmpreise mit einer eigenen Kommission verzichtet. Preise an Kunst- und Filmschaffende werden aber auch in Zukunft ausgerichtet.

Die freiwerdenden Mittel in Winterthur werden weiterhin in die Kultur fliessen, teilte die Stadt Winterthur am Mittwoch mit. Die genaue Verwendung sei derzeit noch offen.

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