Der 45-jährige Kantonsrat sprach sich vor den Medien für tiefe Steuern und Abgaben aus. Anzustreben seien möglichst wenige Regulierungen und Gesetze, und die Behörden sollten sich weitestgehend zurückhalten.

Dagegen brauche es weit reichende unternehmerische Freiheiten, den Schutz des Grundbesitzes und einen liberalen Arbeitsmarkt. Auch die Bildung müsse sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientieren, sagte der Rechtsprofessor.

Parteipräsident Alfred Heer betonte, Vogt wisse, "was die Wirtschaft braucht, damit unser Wohlstand gesichert werden kann". Er verfüge über internationale Erfahrung, sei aber heimatverbunden geblieben.

Neben Vogt kämpfen sieben Personen um die beiden Zürcher Ständeratssitze: Daniel Jositsch (SP), Ruedi Noser (FDP), Martin Bäumle (GLP), Maja Ingold (EVP), Bastien Girod (Grüne), Barbara Schmid-Federer (CVP) und David Herzog (Piratenpartei). Die Bisherigen, Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP), treten nicht mehr an.