Nationale Wahlen

Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr hat noch lange nicht genug

Der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr möchte im Gegensatz zu Max Binder und Toni Bortoluzzi weitermachen.

Der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr möchte im Gegensatz zu Max Binder und Toni Bortoluzzi weitermachen.

Mit Max Binder und Toni Bortoluzzi machen zwei der drei ältesten Zürcher SVP-Nationalräte Platz für jüngere Kräfte. Hans Fehr möchte aber weitermachen. Dazu braucht er eine Zweidrittelsmehrheit des kantonalen Parteivorstands.

Der 68-jährige Hans Fehr ist seit 1995 Nationalrat. Auch nach 20 Jahren hat er nicht genug. Er könne der Partei noch einigen Nutzen bringen, sagte er am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Unter anderem engagiert sich Fehr in der Sicherheitspolitik, in Asyl- und Ausländerfragen und "für die Unabhängigkeit", wie er sagte.

Ob es mit Fehrs Wieder-Kandidatur-Plänen klappt, steht allerdings noch nicht fest. Seine Bezirkspartei habe ihn Ende 2014 einstimmig nominiert, sagte Fehr.

Die höhere Hürde steht ihm allerdings noch bevor: Am 19. Mai entscheidet der Vorstand über seine Kandidatur. Und hier braucht er eine Zweidrittelsmehrheit. Der parteiiniterne Ruf nach jüngeren Kräften ist kein Geheimnis. Das sei "ein gewisses Risiko", räumte Fehr ein. Aber: "Das muss man in Kauf nehmen."

Fehr gehört zum Trio der Zürcher SVP-Urgesteine im Nationalrat: Der 67-jährige Max Binder und der 68-jährige Bortoluzzi sitzen beide seit 24 Jahren in der grossen Kammer. Binder hat letzte Woche seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekannt gegeben, Bortoluzzi folgte am Freitag.

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