Gesundheit

Zürcher Stadtspital Waid behandelt letztes Jahr mehr Patienten

Das Zürcher Stadtspital Waid hat im 2014 erneut mehr stationäre und ambulante Patienten behandelt. (Archivbild)

Das Zürcher Stadtspital Waid hat im 2014 erneut mehr stationäre und ambulante Patienten behandelt. (Archivbild)

Das Zürcher Stadtspital Waid hat im 2014 erneut mehr stationäre und ambulante Patienten behandelt. Insgesamt wurden 9434 Personen stationär versorgt, das waren soviel wie noch nie. Möglich war dies dank kürzerer Aufenthalte in allen Kliniken.

So blieben die Patienten in der Medizinischen Klinik durchschnittlich 7,9 Tage, in der Chirurgischen Klinik 6,8 Tage, wie das Spital am Mittwoch mitteilte.

Ebenfalls zurück ging die Aufenthaltsdauer in der Akutgeriatrie (20,6 Tage). Hier hat sich die Dauer in den letzten 15 Jahren praktisch halbiert.

Laut Mitteilung ist die DRG-Abgeltung bei hochbetagten, mehrfacherkrankten Patientinnen und Patienten "nach wie vor ungenügend". Das Waidspital setze sich deshalb auf verschiedenen Ebenen dafür ein, dass die Fallschwere bei diesen Geriatrie-Fällen besser berücksichtigt werde.

Dank gestiegener Fallzahlen fiel der Aufwandüberschuss bei gleichbleibendem Aufwand deutlich tiefer aus als budgetiert. Der Fehlbetrag betrug 10,3 Millionen Franken statt wie erwartet 18,4 Millionen.

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