Die Grünen Stadt Zürich haben sich für Karin Rykart entschieden und sie am Dienstagabend als Kandidatin für den Stadtratswahlkampf 2018 nominiert. Der unterlegene Nationalrat Bastien Girod sicherte ihr seine volle Unterstützung im Wahlkampf zu. Daniel Leupi tritt als Bisheriger wieder an.

Die CVP Stadt Zürich schickt den 42-jährigen Gemeinderat Markus Hungerbühler in den Stadtratswahlkampf. Er ist Präsident der Stadtpartei und setzte sich gegen die Präsidentin der Kantonalpartei, Nicole Barandun, durch.

Ins Rennen schickt die SVP ein gemischtes Doppel: Die ehemalige Kantonsrätin und heutige Economiesuisse-Mitarbeiterin Susanne Brunner sowie den Gemeinderat und Banker Roger Bartholdi. Die Nomination der 45-Jährigen und des 48-Jährigen waren unbestritten.

Seit 1990 ist die SVP nicht mehr im Zürcher Stadtrat vertreten. Für die Wahlen 2018 haben SVP, FDP und CVP ein Fünferticket im Sinn, um die rot-grüne Mehrheit im Stadtrat zu beenden. Wer das Stadtpräsidium von Corine Mauch (SP) angreifen soll, ist noch nicht bestimmt.

Leutenegger und Baumer für die FDP

Bereits bekannt ist, dass der Bisherige Filippo Leutenegger und der Gemeinderat Michael Baumer für die FDP antreten. Baumer hatte sich an der Delegiertenversammlung im Juni deutlich gegen Nationalrätin Doris Fiala durchgesetzt.

Die Grünliberalen nominierten einstimmig den Kantonsrat Andreas Hauri als ihren Kandidaten. Der 50-Jährige war zuvor schon Mitglied des Zürcher Gemeinderats. Die GLP war noch nie im Zürcher Stadtrat vertreten.

Die EVP hat sich für Claudia Rabelbauer entschieden. Die ehemalige Schul- und Kindertagesstättenleiterin hat es auf das Schul- und Sportdepartement abgesehen.

Just dieses ist eines von zwei Departementen, die 2018 frei werden: Schul- und Sportvorsteher Gerold Lauber (CVP) sowie Andreas Türler (FDP), Vorsteher der Industriellen Betriebe, treten nicht mehr an.

Aktuell ist der neunköpfige Zürcher Stadtrat mit vier Mitgliedern der SP, zwei der FDP sowie je einem Mitglied der AL, CVP und Grünen besetzt. Die Stadtzürcher SP wird Mitte September ihre Nominationen bekanntgeben.