Kraftwerkbeteiligung

Zürcher Stadtrat will auf die Schnelle 60 Millionen Franken

Eine Aufnahme des Ausgleichsbeckens Ferrera der Kraftwerke Hinterrein AG. Zürich gehört zu den bedeutendsten Aktionären des Kraftwerken Hinterrein – und möchte scheinbar noch bedeutender werden. (Archivbild)

Eine Aufnahme des Ausgleichsbeckens Ferrera der Kraftwerke Hinterrein AG. Zürich gehört zu den bedeutendsten Aktionären des Kraftwerken Hinterrein – und möchte scheinbar noch bedeutender werden. (Archivbild)

Der Zürcher Stadtrat möchte ein zusätzliches Aktienpaket der Kraftwerke Hinterrhein AG kaufen. Weil das Angebot bis Ende März eingereicht werden muss, beantragt er einen dringlichen Objektkredit von 60 Millionen Franken.

Dieser Betrag gebe den nötigen finanziellen Spielraum, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch. Es sei wahrscheinlich, dass es im vorgesehenen Bietverfahren mehrere Angebotsrunden geben werde.

Eine Volksabstimmung sei nicht obligatorisch, weil sich die Stimmberechtigten im Jahre 1956 für eine Beteiligung an der KHR AG ausgesprochen hätten. Wegen der hohen Dringlichkeit brauche es aber einen Gemeinderatsbeschluss. Stimmen vier Fünftel der anwesenden Mitglieder zu, ist der Beschluss auch dem fakultativen Referendum entzogen.

Die Stadt Zürich ist mit 19,5 Prozent an der KHR AG beteiligt. Sie gehört damit zu den bedeutendsten Aktionärinnen, wie es in der Mitteilung heisst. Strom aus den Kraftwerken Hinterrhein bezieht Zürich seit über 50 Jahren.

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