Der Stadtrat beantragt dafür dem Gemeinderat einen Objektkredit von 15,95 Millionen Franken.

Für die Betreuung der Kinder stehen heute unter anderem zwei Container-Provisorien zur Verfügung.

Diese seien jedoch baufällig und stellten auch betrieblich keine befriedigende Lösung mehr dar, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Um rund 450 Schülerinnen und Schüler betreuen und verpflegen zu können, sollen die Container durch einen Neubau ersetzt werden.

Zusammen mit den bestehenden Betreuungseinrichtungen könne damit der langfristige Bedarf an Schul- und Betreuungsraum gedeckt werden, auch für den Fall, dass das Tagesschulmodell eingeführt werde, hält der Stadtrat fest.

Aus dem Architekturwettbewerb sei 2014 ein Projekt hervorgegangen, das wirtschaftlich, betrieblich und ökologisch überzeuge.

Das dreigeschossige Gebäude im Minergie-P-Eco-Standard habe unter den eingereichten Projekten die geringsten zu erwartenden Lebenszykluskosten.

Das Bauprojekt soll in zwei Etappen realisiert werden. Die erste Etappe ab dem kommenden Sommer umfasst den Rückbau des Container-Provisoriums.

Bis im Sommer 2018 soll der Neubau bezugsbereit sein. In einer zweiten Etappe wird dann das Provisorium Amtler A (Primarschulhaus) rückgebaut.