Alterszentren

Zürcher Stadtrat krebst zurück: Vorderhand keine Erhöhung der Taxen

Keine höheren Rechnungen für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtzürcher Alterszentren (Themenbild).

Keine höheren Rechnungen für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtzürcher Alterszentren (Themenbild).

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtzürcher Alterszentren erhalten vorderhand keine höheren Rechnungen. Nachdem sich der Gemeinderat gegen die vom Stadtrat beschlossene Taxerhöhung gewandt hat, wird «das Tax-Gefüge» nochmals überprüft.

Im September hatte der Stadtrat beschlossen, dass ab Anfang 2015 auch Alterszentrum-Bewohnende, die keine Pflegeleistungen benötigen, eine Betreuungstaxe von zehn Franken pro Tag zu entrichten hätten. Die "Vorhalteleistungen" - also etwa Personal und Einrichtungen, die allen zu Gute kommen - müssten auch von ihnen bezahlt werden. 

Die Erhöhung hätte jährlich 3,76 Millionen Franken mehr eingebracht, die der Stadtrat ins Budget 2015 einbezogen hatte. Der Gemeinderat sperrte sich jedoch dagegen.

In der Budgetdebatte strich eine Ratsmehrheit den Betrag. Zur Zeit läuft ein Rekursverfahren beim Bezirksrat. Dieser hat laut Mitteilung angekündigt, die vorerst entzogene aufschiebende Wirkung wieder herzustellen, sollte der Stadtrat seinen Beschluss sofort umsetzen wollen.

Diese Reaktionen haben den Stadtrat nun dazu bewogen, "eine Auslegeordnung zu machen und das Tax-Gefüge der Alterszentren im ersten Quartal 2015 zu überprüfen", wie es in der Mitteilung heisst. Der Beschluss vom 10. September werde deshalb aufgehoben.

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