Internetfahndung

Zürcher Stadtpolizei fahndet noch nach sieben 1.-Mai-Randalierern

Internetfahndung der Zürcher Stadtpolizei zeigt Wirkung

Internetfahndung der Zürcher Polizei zeigt Wirkung

Die Zürcher Stadtpolizei sucht noch nach sieben Männern, die im Verdacht stehen, am 1. Mai in Zürich Straftaten begangen zu haben. Die Fotos der mutmasslichen Randalierer sind auf der Internetseite der Polizei aufgeschaltet.

Die Polizei hatte am Montag zwölf Fotos veröffentlicht. Ein Mann meldete sich noch am gleichen Tag, vier weitere kontaktierten die Polizei am Dienstag, wie Judith Hödl, Mediensprecherin bei der Stadtpolizei Zürich, am Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Ob die Männer schon polizeilich bekannt sind und welche Straftaten ihnen angelastet werden, konnte Hödl nicht sagen. Den Randalierern werden Landfriedensbruch, Gewalt oder Drohung gegen Beamte vorgeworfen.

Wie lange die Bilder der noch gesuchten Männer auf dem Internet bleiben, entscheide die Zürcher Staatsanwaltschaft, sagte die Polizeisprecherin weiter. Diese Institution müsse festlegen, ob es sich strafmildernd auswirke, wenn sich jemand freiwillig stelle.

Eine Person am Wochenende festgenommen

Die Stadtpolizei hatte am 1. Mai mehrere Personen gefilmt oder fotografiert, die im Zürcher Stadtkreis 4 mutmasslich Straftaten begangen hatten. Nachdem die bisherige Fahndung erfolglos verlaufen war, entschied die Staatsanwaltschaft, die Bilder von 13 Tatverdächtigen ins Internet zu stellen.

Einer der Gesuchten wurde am Wochenende wegen eines Gewaltdeliktes verhaftet. Sein Foto wurde deshalb gar nicht erst publiziert. Vor der Publikation am Montag machte die Stadtpolizei den mutmasslichen Tätern das Angebot, sich freiwillig zu stellen. In diesem Fall würden die Bilder nicht veröffentlicht. Niemand nützte das Angebot.

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