Prostiution

Zürcher Stadtparlament segnet neue Prostitutionsverordnung ab

Für Prostitution braucht es eine Bewilligung (Symbolbild)

Für Prostitution braucht es eine Bewilligung (Symbolbild)

Das Zürcher Stadtparlament hat am Mittwoch die Prostitutionsgewerbeverordnung mit 111 Ja- zu 8 Nein-Stimmen gutgeheissen. Die Verordnung ersetzt die Städtischen Vorschriften über die Strassenprostitution aus dem Jahr 1991.

Das Stadtparlament hatte Ende Januar stundenlang über die neue Verordnung debattiert. Die Verordnung ging dann in die Redaktionskommission, am Mittwoch war nun die Schlussabstimmung. Einzig die AL und EVP lehnten die Regelung ab.

Mit der Verordnung reagierte der Stadtrat unter anderem auf Auswüchse in der Strassenprostitution. Sie hat aber keinen direkten Zusammenhang mit dem Strichplatz in Zürich-Altstetten, über den das Stimmvolk am kommenden Sonntag abstimmt.

Wer sich in der Stadt Zürich prostituieren will, muss künftig über eine entsprechende Bewilligung sowie eine Krankenversicherung verfügen und eine Gebühr entrichten. Eingeführt wird mit der Verordnung auch eine Bewilligungspflicht für Sexsalons.

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