Zürich

Zürcher Spielzeugmuseum zeigt Puppen von Sasha Morgenthaler

Die Puppen und Stofftiere aus der Sammlung von Sasha Morgenthaler (hier bei einer Ausstellung in Steffisburg 2001) können Interessierte bald im Zürcher Spielzeugmuseum besichtigen (Archiv)

Die Puppen und Stofftiere aus der Sammlung von Sasha Morgenthaler (hier bei einer Ausstellung in Steffisburg 2001) können Interessierte bald im Zürcher Spielzeugmuseum besichtigen (Archiv)

Puppen und Stofftiere aus der Sammlung Sasha Morgenthaler sind ab dem 21. März im Zürcher Spielzeugmuseum zu sehen. Die Präsentation der Ausstellungsstücke wird jährlich neu zusammengestellt. Die Künstlerin und Puppenmacherin lebte und arbeitete von 1941 bis 1975 in Zürich.

Die Sammlung besteht aus mehr als 100 Puppen, Stofftieren und Mannequins. 1976 hat die Stadt Zürich den Nachlass der Erbengemeinschaft Sasha Morgenthaler als Schenkung erhalten. Teile davon wurden bis Ende 2008 im Wohnmuseum Bärengasse gezeigt. Nun stellt die Stadt dem Spielzeugmuseum wechselnde Exponate zur Verfügung.

Die Ausstellung mit dem Titel "Kinder aus aller Welt" umfasst jeweils zwanzig ausgesuchte Modelle sowie Fotos und Originalformen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Ergänzt wird die Präsentation durch Informationen über das Leben von Sasha Morgenthaler (1893-1975). Sie gehörte zum Künstlerkreis um Karl Geiser, Paul Klee, Cuno Amiet und Max Bill.

Das Zürcher Spielzeugmuseum entstand aus der Sammlung Franz Carl Weber. Es zeigt europäische Spielwaren vom 18. bis Mitte des 20. Jahrhunderts, die das Leben der jeweiligen Epoche en miniature spiegeln.

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