Sie kämen von der Kanti Wiedikon, gaben einige Mädchen zu Protokoll. Für die Demo schwänzten sie vier Stunden Handarbeit und Turnen. Andere liessen Religion und Chemie oder andere Fächer sausen. Einige Lehrer hätten Verständnis, berichteten die Jugendlchen, andere hätten Sanktionen angedroht.

Rote Fahnen der Jungsozialisten und der «Bewegung für den Sozialismus» flatterten neben den lachenden Anti-AKW-Sonnen. «Kapitalismus und Ökologie - das klappt nie», «Beznau und Mühleberg abschalten» oder «Globaler Atomausstieg jetzt» stand auf grossen, bunten Transparenten.

Pfeifkonzert vor dem Axpo-Sitz

Daneben prangte das Banner des «Revolutionären Aufbaus», bekannt auch als «Schwarzer Block»: «Kapitalismus abschalten - Energie für die Revolution».

Vom Helvetiaplatz im Kreis 4 führte die polizeilich bewilligte Demonstration durch die Langstrasse an die Zollstrasse. Beim Axpo- Sitz gab es ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert. Anschliessend ging es weiter zum Platzspitz beim Hauptbahnhof. (sda)