Dank «intensiver Bauweise» und häufig gutem Wetter dauerte die Sanierung der Durchgangsstrasse nur zehn Monate, wie das Tiefbauamt am Dienstag mitteilte.

Während den ersten zwei Monaten rollte noch der Verkehr, dann wurde die 850 Meter lange Strasse gesperrt. Vorgesehen war eine Bauzeit von elf Monaten, nun sind die Arbeiten noch einen Monat früher fertig.

Die Stadt hatte eine so genannte intensive Bauweise gewählt: In den ersten Monaten waren die Arbeiter in zwei Schichten an sechs Tagen pro Woche im Einsatz, teilweise von morgens 6 Uhr bis abends 23 Uhr.

Dies sei zwar für die Anwohnenden häufig unangenehm gewesen, räumte Projektleiter Martin Etter gegenüber der Nachrichtenagentur sda ein. Allerdings hätten die Bauarbeiten bei konventioneller Arbeitsweise drei Jahre lang gedauert. Gravierende Zwischenfälle gab es laut Etter während der gesamten Bauzeit nicht.

Noch sind die letzten Arbeiten an der Strasse im Gange. Vor allem müssen die Farb-Markierungen aufgetragen werden. Und dafür ist passables Wetter Voraussetzung, so Etter - bei Dauerregen wäre diese Arbeit nicht möglich. Aufgrund der aktuellen Wetterinformationen rechne man aber mit dem geplanten Öffnungstermin.