Thomas Heiniger, FDP (bisher)

Thomas Heiniger, FDP (bisher)

Thomas Heiniger (FDP, bisher)

Der bald 58-jährige Jurist ist seit 2007 Regierungsrat. Von Anfang an war er Gesundheitsdirektor. Vor seiner Wahl war er Stadtpräsident von Adliswil ZH und FDP-Fraktionschef im Kantonsrat. Sein Modell der Spitalfinanzierung machte in der ganzen Schweiz Schule. Ein Zürcher Herzzentrum, wie er es wollte, kam zwar nicht zu Stande. Immerhin aber spannen neu das Stadtspital Triemli und das Universitätsspital in der Herzmedizin enger zusammen.

Mario Fehr, SP (bisher)

Mario Fehr, SP (bisher)

Mario Fehr (SP, bisher)

Der 56-Jährige aus Adliswil ZH wurde 2011 als Nachfolger von Markus Notter (SP) in den Regierungsrat gewählt. Seither steht der Jurist der Sicherheitsdirektion vor. 1999-2011 politisierte er im Nationalrat. In seiner ersten Amtszeit als Regierungsrat engagierte er sich stark für die Belange der Kantonspolizei. Erstmals sei Jahren konnten alle Stellen des Stellenplans besetzt werden. Damit löste Fehr ein 25 Jahre altes Regierungsversprechen ein.

Ernst Stocker, SVP (bisher)

Ernst Stocker, SVP (bisher)

Ernst Stocker (SVP, bisher)

Der fast 60-Jährige aus Wädenswil ZH wurde 2009 als Ersatz für Parteikollegin Rita Fuhrer in die Regierung gewählt. Früher war der Landwirt 23 Jahre lang im Kantonsparlament, 2003/04 als Präsident. 2006 bis 2010 war er Stadtpräsident in seinem Wohnort. Er setzt sich für den Innovationspark Dübendorf ein und wehrt sich gegen die Pläne des Bundes, der auf dem ausgedienten Militärflugplatz weiterhin Fliegerei zulassen will.

Markus Kägi, SVP (bisher)

Markus Kägi, SVP (bisher)

Markus Kägi (SVP, bisher)

Der 61-Jährige Jurist aus Niederglatt ZH ist seit 2007 Mitglied der Zürcher Regierung. Dort steht er der Baudirektion vor. 1991-1996 war er Kantonsrat, den er 1995/96 präsidierte. 1996 bis 2007 amtierte er als kantonaler Ombudsmann. Als Konsequenz der Katastrophe von Fukushima zog er seine Energieplanung zurück. Keine glückliche Hand hatte Kägi bei der Umsetzung des Grossprojekts Polizei- und Justizzentrum (PJZ) und der Kulturinitiative der Grünen.

Silvia Steiner, CVP (neu)

Silvia Steiner, CVP (neu)

Silvia Steiner (CVP, neu)

Die 57-Jährige holte den 2011 an die Grünen verlorenen CVP-Sitz von Parteikollege Hans Hollenstein wieder zurück. Seit 2007 sass die Juristin aus der Stadt Zürich im Kantonsrat. Von 1999 bis 2002 war sie Chefin der Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich, anschliessend stand sie der Kripo Zug vor. Seit 2005 engagiert sie sich als Staatsanwältin des Kantons Zürich namentlich gegen Menschenhandel.

Silvia Steiner unmittelbar nach ihrer Wahl in den Regierungsrat im Interview mit der Limmattaler Zeitung.

Silvia Steiner unmittelbar nach ihrer Wahl in den Regierungsrat im Interview mit der Limmattaler Zeitung.

Carmen Walker Späh, FDP (neu)

Carmen Walker Späh, FDP (neu)

Carmen Walker Späh (FDP, neu)

Die 57-jährige Anwältin aus der Stadt Zürich folgt auf Parteikollegin Ursula Gut, die nicht mehr kandidierte. Seit 2002 politisiert sie im Zürcher Kantonsrat. Der Baujuristin liegen unter anderem Bau- und Raumplanungsfragen am Herzen. Sie nimmt sich das Recht heraus, manchmal abseits der Parteilinie zu politisieren - als Präsidentin der FDP-Frauen hat sie sich etwa für eine Frauenquote in der Verwaltung ausgesprochen.

Die FDP-Regierungsrätin im Interview mit der Limmattaler Zeitung.

Die FDP-Regierungsrätin im Interview mit der Limmattaler Zeitung.

Jacqueline Fehr, SP (neu)

Jacqueline Fehr, SP (neu)

Jacqueline Fehr (SP, neu)

Die 51-Jährige Nationalrätin hat den Sitz der nicht mehr antretenden Regine Aeppli für die SP verteidigt. Sie politisiert schon ihr halbes Leben lang. Seit 1990 hat sie verschiedene Mandate inne, vom Winterthurer Stadtparlament über den Kantonsrat bis zum Nationalrat, in den sie 1998 nachrückte. Die Projektleiterin und Organisationsberaterin vermag immer wieder Allianzen über die Parteigrenzen hinaus zu schmieden, etwa bei der Krippenfinanzierung.