Die SVP hatte in einem Vorstoss die Frage aufgeworfen, ob die Kunstaktion nicht die Limmat verschmutze und damit das Gewässerschutzgesetz verletzte. Es bestehe zudem die Gefahr, dass mit der Einfuhr des Krans aus dem Ausland fremde Organismen eingeschleppt worden seien, schreibt die SVP in ihrer Anfrage.

Für den Zürcher Regierungsrat gibt es aber keinen Grund zur Sorge, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Antwort hervorgeht. Der Regen fliesse entweder in die Einlaufschächte auf der Terrasse oder in die Entwässerung der Tram-Gleise.

In beiden Fällen gelangt das Wasser in Schlammsammler, die sowohl Rost, als auch Öle und Fette zurückhalten. Das Wasser von der Terrasse fliesst danach gesäubert in die Limmat, jenes aus den Tram-Gleisen wird in die Kläranlage geführt.

Keine besondere Neophyten-Gefahr

Gemäss Angaben der Regierung besteht wegen des Hafenkrans auch keine besondere Neophyten-Gefahr. Das Risiko, dass mit dem Kran gebietsfremde Organismen eingeschleppt wurden, bezeichnet der Regierungsrat als äusserst gering.

Natürlich könne dies aber nie ganz ausgeschlossen werden. Um eine Einfuhr von Neophyten oder gentechnisch veränderten Organismen zu verhindern, müssten sonst alle Güter, Personen und Transportmittel besonders behandelt werden. Dies sei aber nicht üblich.