Zürich

Zürcher Regierung beantragt Ablehnung der freien Schulwahl

Sekundarschulklasse Klasse 2 in Wiedlisbach; in der Geschichte geht es um das Projekt "Geld für Noten", das Projekt wird vom Schweizer Fernsehen finanziert, diese Klasse ist die Versuchsklasse es wird untersucht, wie stark sich die Leistung verbessert, wenn die Schüler für gute Noten Geld kriegen.

Freier Schulwahl? Nein danke.

Sekundarschulklasse Klasse 2 in Wiedlisbach; in der Geschichte geht es um das Projekt "Geld für Noten", das Projekt wird vom Schweizer Fernsehen finanziert, diese Klasse ist die Versuchsklasse es wird untersucht, wie stark sich die Leistung verbessert, wenn die Schüler für gute Noten Geld kriegen.

Der Zürcher Regierungsrat will von einer freien Schulwahl ab der 4. Klasse nichts wissen. Er beantragt dem Kantonsrat, die Volksinitiative «Ja! Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse!» ohne Gegenvorschlag abzulehnen.

Die Kantonsregierung begründet ihre Ablehnung in einer Mitteilung vom Donnerstag damit, dass die Volksschule eine bewährte Institution sei. Sie stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie junge Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, mit unterschiedlichen Sprachen und Kulturen zusammenbringe.

Ausserdem würde die Volksinitiative zu deutlich höheren Ausgaben und mehr Aufwand führen, so die Regierung. Die von den Initianten - der «Elternlobby Zürich» - verlangte Mitfinanzierung von Privatschulen durch die öffentliche Hand käme teuer zu stehen, erklärt die Regierung.

Bereits in anderen Kantonen abgelehnt

Allein für die 5500 Schülerinnen und Schüler, die gegenwärtig im Kanton private Schulen besuchen, müssten nach Annahme der Initiative jährlich rund 64 Millionen Franken bezahlt werden. Hinzu kämen Transportkosten für Kinder, die weiter entfernt liegende Schulen besuchen wollten.

Identische Initiativen zur freien Schulwahl sind bereits in den Kantonen Basel Land, Thurgau und St. Gallen verworfen worden. Der Zürcher Kantonsrat wiederum hat Anfang April ein Postulat der FDP abgelehnt, mit dem die freie Schulwahl an der Oberstufe der Sekundarschule verlangt worden war.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1