Zürich

Zürcher Polizeichef zu bedingter Strafe und Busse verurteilt

Daniel Blumer, der zukünftige Polizeikommandant der Stadt Zürich, muss eine Busse bezahlen

Daniel Blumer, der zukünftige Polizeikommandant der Stadt Zürich, muss eine Busse bezahlen

Daniel Blumer, der künftige Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, rasselte im Aargau in die Radarfalle. Jetzt wurde er von der Staatsanwaltschaft Baden verurteilt: 40 Tagessätze bedingt mit Bewährung auf zwei Jahre sowie eine Busse von 3500 Franken.

Der künftige Kommandant der Zürcher Stadtpolizei, Daniel Blumer, ist wegen Rechtsüberholens und Fahrens mit ungenügendem Abstand schuldig gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft Baden hat ihn zu 40 Tagessätzen bedingt mit Bewährung auf zwei Jahre sowie zu einer Busse von 3500 Franken verurteilt.

Der Strafbefehl ist seit dem 2. April rechtskräftig, wie Reto Casanova, Sprecher des Zürcher Polizeidepartements, eine Meldung der «NZZ» vom Dienstag bestätigte.

Blumer hatte am 28. Februar auf der A1 im Kanton Aargau einen Lastwagen rechts überholt. Er informierte von sich aus seinen neuen Chef, den Zürcher Polizeivorstand Daniel Leupi (Grüne), über den Vorfall. Leupi missbilligte das Verhalten, sprach Blumer aber dennoch sein Vertrauen aus.

Dem 56-jährigen Blumer droht nun der Entzug des Fahrausweises, denn er hat bereits mehrmals gegen Verkehrsregeln verstossen. Der erste Vorfall liegt 24 Jahre zurück. Damals musste Blumer seinen Ausweis für einen Monat abgeben, weil er zu schnell gefahren war. Auch vor zwei Jahren hatte er zu viel Gas gegeben und wurde wegen Geschwindigkeitsübertretung verwarnt.

Seinen Dienst in Zürich tritt Blumer am 1. Mai an. Er wird Nachfolger von Philipp Hotzenköcherle, der Ende Mai in Pension geht. (sda/sha)

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