Damit werde auch dem aktuellen Informationsverhalten der Bevölkerung Rechnung getragen, die sich immer mehr online informiere, schreibt die GLP in ihrem Vorstoss. Wichtig ist der Partei vor allem die Tonspur. Aber auch Bildmaterial wäre wünschenswert.

In anderen Kantonen wie etwa Aargau oder Graubünden werden die Sitzungen bereits seit einigen Jahren live auf der Parlaments-Website übertragen.

Neue Medienstelle

Erst am Dienstag bewilligte der Zürcher Kantonsrat bei der Budgetberatung zudem eine Medienstelle für sich selber. Er sei das wichtigste Gremium im Kanton, er erlasse Gesetze für rund 1,5 Millionen Menschen, aber nur die Wenigsten nähmen das wahr.

Mit der Medienstelle, die 90'000 Franken kostet, soll die politische Arbeit wieder näher zur Bevölkerung gebracht werden. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, eine Internetseite zu gestalten, auf der sich die Einwohner über die Arbeit des Parlaments informieren können.