Der linksgrünen Seite passte nicht, dass die Städte Zürich und Winterthur ihre Planungshoheit über die Kantonsstrassen an den Kanton abtreten sollten.

Als «Schicksalsparagraf» bezeichneten sie jedoch jenen, der den Gemeinden mindestens 20 Prozent der Einnahmen des Strassenfonds zum Unterhalt der Gemeindestrassen ausrichten sollte. Diese Beiträge an die Gemeinden wurden am Montagnachmittag mit 93 zu 73 Stimmen abgelehnt.

Die SVP lehnte das Gesetz ab, weil sie in zwei von drei ihr wichtigen Fragen unterlegen war. Sie hatte sich erfolglos gegen die Förderung von Begegnungszonen in geschlossenen Siedlungsräumen und die Priorisierung des öffentlichen Verkehrs gewehrt. Die Leistungsfähigkeit der kantonalen Strassenachsen durch die Gemeinden würde geschmälert, wurde kritisiert.