Nächtliche Beleuchtung

Zürcher Kantonsrätinnen wollen Sterne sehen — sie fordern rechtliche Grundlagen

Dunkelheit ist im Kanton Zürich bisher nicht gesetzlich geregelt. Auch im kantonalen Richtplan findet sich das Thema nicht.

Dunkelheit ist im Kanton Zürich bisher nicht gesetzlich geregelt. Auch im kantonalen Richtplan findet sich das Thema nicht.

Der Kanton Zürich strahle zu hell - finden Parlamentarierinnen von SP, GLP und CVP. Sie fordern vom Regierungsrat rechtliche Grundlagen, damit wieder vermehrt dunkle Landschaften geschaffen werden. So seien auch die Sterne wieder besser zu sehen.

Die nächtliche Beleuchtung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Der Grossraum Zürich strahlt besonders hell, auch über den Kanton hinaus. In der ganzen Schweiz ist nicht einmal mehr ein Fünftel der Fläche in der Nacht wirklich dunkel.

Die künstliche Aufhellung wird mittlerweile als Lichtverschmutzung bezeichnet und ist eine anerkannte Form der Umweltverschmutzung, wie etwa Luft- oder Gewässerverschmutzung. Das nächtliche Licht wirkt sich negativ auf Menschen, Tiere und Pflanzen aus, weil es die Ruheperioden und das Wachstum beeinflussen kann.

Dunkelheit ist im Kanton Zürich bisher nicht gesetzlich geregelt. Auch im kantonalen Richtplan findet sich das Thema nicht.

Kantonsrätinnen von SP, GLP und CVP fordern nun vom Regierungsrat, dass dieser eine gesetzliche Grundlage für mehr Finsternis ausarbeitet. Der Kantonsrat wird in einer seiner kommenden Sitzungen darüber diskutieren, ob die Motion an die Regierung überwiesen wird.

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