Steuern

Zürcher Jungfreisinnige wollen Steuerprogression abflachen

Jungfreisinnige möchten den Kanton Zürich im Steuerwettbewerb besser positionieren.

Jungfreisinnige möchten den Kanton Zürich im Steuerwettbewerb besser positionieren.

Die Jungfreisinnigen Kanton Zürich werden eine Steuerinitiative lancieren: Mit ihrem Vorstoss «Mittelstandsinitiative - weniger Steuerbelastung für alle» wollen sie Zürich im kantonalen Steuerwettbewerb besser positionieren. Der Start der Unterschriftensammlung ist für Ende November vorgesehen.

Die Initiative will, dass Einzelpersonen im Kanton Zürich erst ab einem Einkommen von 10'000 Franken Steuern bezahlen müsse. Derzeit liegt die Grenze bei 6700 Franken.

Zudem verlangen die Jungfreisinnigen, dass die untersten fünf Progressionsstufen abgeflacht werden. Und für Spitzenverdiener ab einem Einkommen von einer Viertelmillion Franken soll die oberste Progessionsstufe von 13 Prozent abgeschafft werden.

"Vor allem für tiefe und hohe Einkommen ist Zürich im kantonalen Vergleich auf den letzten Plätzen anzutreffen", schreiben die Jungfreisinnigen in einer Medienmitteilung vom Montag. Um diesen Missstand zu beheben, haben sie an ihrer Mitgliederversammlung am Freitag die Lancierung ihrer Initiative beschlossen.

Die Juso Kanton Zürich starteten bereits im August eine Steuerinitiative. Die Jungsozialisten verlangen eine Erhöhung des Steuerfreibetrags auf das Existenzminimum 19'300 Franken sowie eine stärkere Belastung der Spitzenverdiener.

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