Zürich

Zürcher Jäger sollen im Winterthurer Wald ausgebildet werden

Im Winterthurer Wald sollen Jäger ab April 2017 praktische Erfahrungen sammeln können. (Symbolbild)

Im Winterthurer Wald sollen Jäger ab April 2017 praktische Erfahrungen sammeln können. (Symbolbild)

Das Jagdrevier Eschenberg soll ab 2017 nicht mehr öffentlich verpachtet werden: Der Kanton Zürich will das Winterthurer Waldstück direkt dem Verein Jagd Zürich vergeben, der es zur Ausbildung der Jägerinnen und Jäger nutzen wird.

Die kantonale Jagdverwaltung und der Verein der Zürcher Jäger, Jagd Zürich, sind seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Lehrrevier: Nun sind sie in Winterthur fündig geworden, wie die Stadt Winterthur und die kantonale Fischerei- und Jagdverwaltung am Montag gemeinsam mitteilten.

Im Jagdrevier Eschenberg sollen ab April 2017 Jäger praktische Erfahrungen sammeln. Gemäss Mitteilung bietet der vielfältige, stadtnahe Wald ideale Bedingungen für eine zeitgemässe Ausbildung.

Bei Winterthur sollen sowohl angehende als auch aktive Jäger "neben den verschiedenen Jagdformen und dem Bau von Reviereinrichtungen die ganze Themenpalette des Revier- und Wildtiermanagements und der Ökologie" lernen.

Austausch zwischen Jägern und Tierschützern

Gemäss Mitteilung erhofft sich die Stadt Winterthur, dass sich aus dem neuen Lehrrevier auch Synergien zu einem geplanten Natur- und Tierschutz-Kompetenzzentrum im Wildpark Bruderhaus ergeben.

Jagd und Tierschutz könnten in ihren Ausbildungstätigkeiten durch einen engen Austausch "voneinander profitieren, mögliche Konflikte thematisieren und das gegenseitige Verständnis fördern, heisst es weiter.

Was der Entscheid für die bisherigen Pächter des Jagdreviers Eschenberg bedeutet, ist unklar. Der Kanton kündigt Gespräche an, die einen allfälligen Einbezug dieser Jäger in den Betrieb des Lehrreviers ausloten sollen.

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