Insgesamt kamen für Amtshandlungen im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Hundegesetzes rund 210'000 Franken zusammen. Dazu flossen 1,5 Millionen Franken aus den Hundeabgaben in die Kasse des Veterinäramtes.

Die Zürcherinnen und Zürcher zahlten Abgaben für 49'340 Hunde. Pro Hund beläuft sie sich auf 70 bis 200 Franken, welche an die Gemeinde bezahlt werden. Diese leiten 30 Franken pro Hund an den Kanton weiter, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Antwort des Regierungsrates auf eine Anfrage der FDP hervorgeht.

Ein Plus von 50000

Insgesamt verbuchte das Veterinäramt also rund 1,7 Millionen Franken Einnahmen. Die Ausgaben lagen mit 1,1 Millionen Franken deutlich niedriger. Dies sei aber nur aufgrund ausserordentlicher Umstände so, schreibt der Regierungsrat.

So hätten beispielsweise die Kurse für Schulkinder später als vorgesehen begonnen, was die Kosten reduzierte. Anderseits seien die Einnahmen aus der Hundeabgabe höher als erwartet ausgefallen: Die Zahl der ganz von den Abgaben befreiten Hunde habe man mit 5000 nämlich deutlich zu hoch geschätzt.

Zähle man all diese Faktoren zusammen, so verbleibe unter dem Strich noch ein Plus von grade mal 50'000 Franken. Insgesamt werde also auch in den nächsten Jahren die Höhe von Abgaben und Gebühren etwa gleich bleiben. Und auch die Einnahmen werden auf ungefähr gleich hoch geschätzt.