Zürich

Zürcher Hochschulen begrüssen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit EU

Die Zürcher Hochschulen (im Bild die Universität Zürich) begrüssen die Bemühungen des Bundesrates

Die Zürcher Hochschulen (im Bild die Universität Zürich) begrüssen die Bemühungen des Bundesrates

Der Bundesrat bemüht sich, die nach der Annahme der Massenweinwanderungsinitiative festgefahrenen wirtschaftlichen Beziehungen zur EU wieder in Schwung zu bringen. Die Studierenden der Zürcher Hochschulen freuen sich.

Der Bundesrat habe Massnahmen zur Lösung der Kroatien-Frage verabschiedet und ziele auf eine übergangsweise, einseitige Anwendung des geplanten Freizügigkeitsabkommens, schreiben die Zürcher Hochschulen in einer Medienmitteilung. Damit solle Bewegung in die festgefahrenen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU kommen. Im Zuge der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative habe diese Beziehung stark gelitten, auch, weil dadurch das Freizügigkeitsabkommen mit Kroatien nicht ausgeweitet wurde. Zudem sei die Schweiz vom Studierenden-Austauschprogramm Erasmus ausgeschlossen worden und beim Horizon 2020 nur noch als Drittstaat dabei.

Die Verbände der Studierenden der Universität Zürich, der Eidgenössischen Technischen Hochschule, der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und der Zürcher Hochschule der Künste begrüssen, dass der Bundesrat die Verhandlungen zu beiden Programmen wieder in Gang gebracht habe. Diese beiden Programme seien essenziell für den Bildungs- und Forschungsstandort Schweiz und liessen sich nicht durch kurzfristige Übergangslösungen ersetzen.

Alleine durch die Teilnahme an beiden Programmen sei es möglich, eine langfristige Lösung für den europäischen Studierendenaustausch und die europäische Forschungszusammenarbeite zu finden. Nur durch Austausch und Vernetzung über die Landesgrenzen hinweg könne die Schweiz weiterhin ihr hohes wissenschaftliches Niveau und ihre weltführende Innovationsfähigkeit aufrechterhalten, sagt Michelle Matuff Mathis, Co-Präsidentin des VSZUH. (fwa)

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