Die Weisung verlangt, dass der private Verein Impulsis für sein Berufseinstiegscoaching einen leistungsabhängigen Beitrag erhält. Dieser beläuft sich jährlich maximal auf 476'700 Franken und wird bis 2014 gewährt. Das Programm hilft Jugendlichen unter anderem, ein Bewerbungsdossier zu erstellen und bereitet sie auf Vorstellungsgespräche für eine Lehrstelle vor.

Für die Weisung starkgemacht hatte sich die Linke. Sie sei vom Programm «überzeugt», da damit bis zu 80 Prozent der Absolventen eine «dringend nötige» Anschlusslösung fänden.

Diese Integration sei etwas wert, sagte auch ein Vertreter der EVP. Gelinge es, Jugendliche in einen Arbeitsprozess zu integrieren, spare man viel Geld, sagte ein Vertreter der CVP. «Sonst haben sie fünf Kinder und beziehen Sozialhilfe».

Verein kein Geld «nachwerfen»

Es sei ganz wichtig, Jugendlichen Zugang zu einer Beschäftigung zu verschaffen, sagte Martin Waser, Vorsteher des Sozialdepartements. Es gehe um «unsere» Jugend und Zukunft. Die jungen Erwachsenen zu unterstützen, koste viel Geld. «Es ist aber gut investiert.»

Die Stadt Zürich gebe dem Verein ja nicht einfach so Geld, sondern kaufe gewisse Dienstleistungen ein, sagte ein Vertreter der SP.

Er konterte damit ein Argument der SVP. Diese hatte argumentiert, der «enorme» Jahresbeitrag der Stadt Zürich habe es dem Verein in der Vergangenheit ermöglicht, ein Vermögen von rund 700'000 Franken anzuhäufen. Das Angebot für die Jugendlichen sei zwar wichtig. Die SVP sei aber nicht bereit, dem Verein «Geld nachzuwerfen».