In einem Schreiben an die Mitglieder des Parlaments warnen sie vor der Gefahr, dass die Bank in Reaktion auf den politischen Widerstand ihre Gewinnausschüttung an Kanton und Gemeinden reduzieren oder ganz einstellen könnte.

Die Zahlung sei ein Ausgleich für die Steuerbefreiung der ZKB, heisst es in dem Brief des Gemeindepräsidentenverbandes, aus dem die «NZZ am Sonntag» zitiert. «Die Gemeinden und Städte erwarten vom Kantonsrat, dass dieser einen konstruktiven Beitrag an die Entwicklung der ZKB und damit des Kantons leistet.»

Die ZKB hat in den letzten fünf Jahren 1,9 Milliarden Franken an Kanton und Gemeinden ausgeschüttet. Das Schreiben hat die Kantonsräte am 11. April erreicht.

Das war zu spät, um bis zur Abstimmung am 14. April einen Meinungsumschwung herbeizuführen: Der Kantonsrat lehnte die von der ZKB geforderte Erhöhung des Dotationskapitals um 2 Milliarden Franken ab und genehmigte nur 0,5 Milliarden Franken.

Allerdings loten FDP-Politiker nun Möglichkeiten aus, der Bank doch wieder die Ausgabe von Partizipationsscheinen zu ermöglichen, wie die Zeitung weiter schreibt. Dabei können sie auf die Haltung der Gemeinden verweisen.