Einzelinitiative

Zürcher fordert Lärmminimierung: Kirchengeläute sei «aufdringliche religiöse Werbung»

Nicht alle erfreuen sich am Kirchengeläute. (Archiv)

Nicht alle erfreuen sich am Kirchengeläute. (Archiv)

Ein Stimmberechtigter aus Uster verlangt mit einer Einzelinitiative, dass im Kanton Zürich «der zeitliche Umfang und die Lautstärke von Kirchengeläute» stark reduziert werden. Er wolle die Rechte von nicht-religiösen oder andersreligiösen Einwohnern wahren.

Das Kirchengeläute mit seinem "werbenden und missionarischen Zweck" ist nach den Worten des Einzelinitianten ein "rücksichtsloses und dominierendes Verhalten der christlichen Religionsgemeinschaften" gegen Nicht- oder Anders-Gläubige.

Diese dürften nicht gezwungen werden, "aufdringliche religiöse Werbung zur Kenntnis nehmen zu müssen". Zudem stelle das Geläute eine "sehr erhebliche Lärm-Belästigung" dar, heisst es in der Begründung der Initiative.

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