Mit der jährlichen Vergabe werden besondere Leistungen im Bereich des professionellen Film- und Videoschaffens mit künstlerischem Anspruch gewürdigt.

Insgesamt sichtete die städtische Filmkommission 27 Beiträge, wie es in einer Mitteilung heisst. "Electroboy" (Produktion: Langfilm) erhält 60'000 Franken. 40'000 Franken gehen an "Der Goalie bin ig" (Produktion: C-Films).

Gewinner des siebten Winterthurer Kurzfilmpreises ist Jan-Eric Mack. Die Auszeichnung erhält er für seinen Film "Wandelzeit - Eine Gletscherperformance", der ein Kunstprojekt in den Schweizer Bergen dokumentiert. Der Preis ist mit 12'000 Franken dotiert und wird in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vergeben.

Ausserdem wurden beim "Succès Zürich" der Zürcher Filmstiftung Gutschriften in Höhe von 765'000 Franken für die erfolgreichsten Filme ausgerichtet. Diese müssen innert zwei Jahren in die Entwicklung oder Produktion eines neuen eigenen Projekts investiert werden.

In der Kategorie Spielfilm erfüllten nur zwei Filme die Kriterien: "Achtung, Fertig, WK!" von Oliver Rihs sowie "Lovely Louise" von Bettina Oberli. In der Kategorie Dokumentarfilm gehen die Prämien an "Verliebte Feinde" von Werner Swiss Schweizer, "Der grosse Kanton" von Viktor Giacobbo sowie "Vaters Garten" von Peter Liechti.

Bei den Kurzfilmen qualifizierten sich "Alfonso" von Jan-Eric Mack, dem diesjährigen Träger des Winterthurer Kurzfilmpreises, sowie "Timber" von Nils Hedinger, "From Here to Immortality" von Luise Hüsler und "Grandpère" von Kathrin Hürlimann.

Alle Preise und Auszeichnungen wurden am Dienstagabend anlässlich der "Cadrage 2014" im Aura in Zürich verliehen. Für die städtischen Preise wählt eine Jury konzeptionell oder künstlerisch herausragende Arbeiten aus. Für die Gutschriften aus "Succès Zürich" werden die erfolgreichsten Festival- und Kinofilme des vergangenen Jahres nach einem Punktesystem ermittelt.